NAI – Mittwoch, 22. Februar 2012

Armee verhindert Terrorattacke an der Grenze zu Ägypten

Bodentruppen der israelischen Armee haben in der Nacht zum Dienstag einen gefährlichen Sprengkörper an der Grenze zwischen Israel und Ägypten entdeckt. Sie wurde mithilfe eines Bombenentschärfungsroboters unschädlich gemacht. Dem unbekannten Bombenleger gelang es, die Bombe in einer Tasche am Kerem Schalom Grenzübergang über den Zaun zu werfen und danach zu fliehen. Der Sprengkörper befand sich an der Art Gürtel, den Selbstmordattentäter benutzen. Die Bombe sollte Soldaten, die die Grenze nach Schmugglern absuchen, treffen. Nach näherer Untersuchung des Sprengkörpers stellte sich heraus, dass sie mit einer Fernzündung, die mit dem Handy ausgelöst werden kann, ausgestattet war. Das Militär hat die Überwachung an diesem Teil der Grenze verstärkt.
Nach den schrecklichen Terroranschlägen an der Grenze zu Ägypten im August 2011, bei denen acht Israelis um Leben kamen und 40 verletzt wurden, ist die Armee besonders wachsam. In Folge des versuchten Attentats vom Dienstag patroullieren Soldaten das Gebiet vermehrt mit gepanzerten Fahrzeugen.

Vielen Dank für Ihre Spenden!

Dank Ihrer engagierten Hilfe konnte ein Team von Israel Heute am Dienstag hunderte israelische Soldaten bei ihrem harten Training eine Freude machen. Dafür reisten wir in den Süden Israels nach Zeelim, wo gerade die Panzertruppen der Reservesoldaten Übungen absolvieren. Neben den liebevoll gepackten Soldatenpaketen mit Gutscheinen der Cafékette Aroma für einen Kaffee oder ein Croissant, wurden die Soldaten von unseren Mitarbeitern mit Getränken und Gebäck versorgt. In Hinblick auf das bevorstehende Purimfest (08.03.) wird Israel Heute noch mehr Soldatenpakete verteilen. Soldaten, die im Ernstfall ihre Familien allein zurücklassen und zum Einsatz an der Front antreten, verdienen Zuspruch und Hilfe. Darum spenden Sie weiter und erwärmen Sie die Herzen der Soldaten bei ihrem wichtigen Dienst fernab ihrer Lieben. Für die Bestellung eines Soldatenpakets Klicken Sie hier!

Umweltgruppe: „Regierung versagt beim Schutz des Meeres“

Einem Bericht der Umweltschutzgruppe Zalul zufolge setzt sich die Regierung nicht ausreichend für den Schutz des Meeres ein. Die Staatsführung wird angeklagt nur Rücksicht auf Unternehmer und die Industrie, sowie Öl-und Erdgasgesellschaften zu nehmen, jedoch dabei die Umwelt zu vergessen. „Das Meer ist das am meisten vernachlässigte Gebiet im Land“, so die Gruppe. Das Umweltschutzministerium ließ nach der Veröffentlichung des Berichts verlauten, dass umgerechnet 4,4 Millionen Euro im Budget fehlen. Auch hinterfragte die Umweltorganisation die derzeitige Situation der Entsalzungsanlagen an der Küste und ihr Mitschulden am Rückgang des Fischbestandes des Mittelmeers. Zalul schlägt vor, einen Notfallplan für den Fall eines Öllecks, vergleichbar mit dem vor der Küste des Golfs von Mexiko im Jahr 2010, zu entwickeln. Auch sollen Ölgesellschaften verpflichtet werden, die volle Verantwortung für jegliche Umweltschädigungen zu tragen. Darüber hinaus schlug die Umweltgruppe vor, ein akademisches Mittelmeer-Forschungszentrum zu etablieren.

Antisemitischer Comic in Argentinien

Jüdische Vereinigungen wandten sich gegen einen Comic namens „FieSSta”. Das antisemitische Machwerk stammt von Gustavo Sala und erschien in der argentinischen Zeitung Pagina/12. Nachdem unter anderen auch das Simon Wiesenthal Zentrum protestiert hatte, veröffentlichte die Zeitung schließlich auf ihrer Webseite eine Entschuldigung. Hauptfigur des Comics ist der DJ David Gueto, eine Karikatur des französischen DJs David Guetta. Er spielt Musik in einem Konzentrationslager. Die Häftlinge wollen nicht tanzen, denn es gäbe nichts zu feiern. Sie sagen zu Gueto: „Weißt du, dass sie uns in Gaskammern ermorden und dann Seife aus uns machen?“ Da tritt Adolf Hitler auf. Er überredet sie, doch zu tanzen, denn „Das Leben ist kurz!“ Hitler wendet sich an den Discjockey mit den Worten: „Wenn sie entspannt sind, wird die Seife besser.“ Der Vizepräsident von B’nai B’rith International, Daniel S. Mariaschin erklärte: „Dieser Comic ist mehr als nur beleidigend – er ist beängstigend.“ Er verkörpert den unverhohlenen Antisemitismus, wie er auch im Jahr 2012 noch in der ganzen Welt existiert“, erklärte. Lesen Sie mehr über die öffentliche Diffamierung der Juden in der neuen Märzausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!

Kurznachrichten

+ Ein Komitee der Knesset arbeitet ein Gesetz aus, wonach die arabischen Staaten aufgefordert werden können, an die Juden, die nach Israels Staatsgründung aus den arabischen Ländern vertrieben wurden, für ihen Besitz, den sie als Flüchtlinge zurücklassen mussten, eine Entschädigung zu verlangen.
+ Der Gründer des Internationalen Medienpreises, Karlheinz Kögel,erhielt hunderte Zuschriften, die dagegen protestierten, dass der lutherische Pastor von Bethlehem, Mitri Raheb, am Freitag den Medienpreis erhalten soll. Raheb leugnet das Existenzrecht Israels, für ihn sind die Palästinenser die rechtmäßigen Erben des biblischen Israels. Das heutige Israel sieht er als das in der Bibel bezeichnete Rom.
+ Der palästinensische Häftling Adnan beendete nach 66 Tagen seinen Hungerstreik, nachdem das Oberste Gericht ein Kompromissurteil aussprach. Er soll am 17. April freigelassen werden, wenn bis dahin nicht neue Straftaten bekannt werden. In der palästinensischen Welt wird Adnan als Held und Gewinner gefeiert.
+ Die Schülerkriminalität nahm an Israels staatlichen Schulen drastisch ab. Im Schuljahr 2011 wurden gegenüber dem Vorjahr 26 Prozent weniger Straftaten gemeldet.

Das Wetter

Sonnig. Die Temperaturen steigen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 14 Grad, Tel Aviv 20 Grad, Tiberias am See Genezareth 20 Grad, am Toten Meer 23 Grad, Eilat am Roten Meer 25 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -212,59 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!

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Jerusalem: Araber greifen Touristen auf dem Tempelberg an

Jerusalem: Araber greifen Touristen auf dem Tempelberg an

Dutzende Araber haben am Sonntag auf dem Tempelberg in Jerusalem eine Gruppe christlicher Touristen angegriffen. Die israelische Polizei verhaftete in diesem Zusammenhang 13 Verdächtige. Drei Sicherheitskräfte wurden verletzt.

An den Ausschreitungen beteiligten sich rund 50 Araber, berichtet die Tageszeitung “Jerusalem Post”. Sie warfen Steine auf Touristen und Sicherheitskräfte, teilte Polizeisprecher Micky Rosenfeld mit. Rund 40 Polizisten wurden zu der Stätte hinzugerufen, um die Unruhen zu beenden. Dabei habe auch die islamische Aufsichtsbehörde Wakf mit der Polizei kooperiert.

Auslöser für die Ausschreitungen seien laut Polizei-Angaben Berichte, nach denen eine radikale Gruppe Juden am Sonntag den Tempelberg stürmen und den Felsendom sowie die Al-Aksa-Moschee zerstören wolle, um dann den jüdischen Tempel wieder aufzubauen.

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Juden wehren sich gegen Mormonen-Taufe

Los Angeles  – Die nachträgliche Taufe von verstorbenen Juden hat die „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ (Mormonen) in Bedrängnis gebracht.

Sie hat dafür um Entschuldigung gebeten, dass die Eltern des als „Nazi-Jäger“ bekannten Simon Wiesenthal (1908-2005) in die Taufregister der religiösen Sondergemeinschaft aufgenommen wurden. Sein Vater Asher Wiesenthal war im Ersten Weltkrieg gefallen; die Mutter Rosa Wiesenthal wurde ein Opfer des Holocausts. Auch der Vater und eine Großmutter des Friedensnobelpreisträgers und Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel (83) sollen von den Mormonen posthum getauft worden sein. Die Religionsgemeinschaft hat die „Fehler“ eingeräumt und um Entschuldigung gebeten. Bereits 1995 hatten die Mormonen nach heftigen Protesten von Juden die Taufe von Holocaust-Opfern verboten. Da nach mormonischer Überzeugung die Familienbindungen über den Tod hinausgehen, gehört es zu den religiösen Pflichten jedes Gläubigen, seine Vorfahren aufzuspüren, damit ihnen in Stellvertretung nachträglich die heilsnotwendige Taufe gespendet werden kann. Die Mormonen unterhalten deshalb in Salt Lake City (US-Bundesstaat Utah) das größte Archiv für Ahnenforschung der Welt. Doch immer wieder kommt es zu Fehlern in der Datenbank.

EZW: „Synkretistische Neureligion“

Der Mormonismus geht auf Joseph Smith (1805-1844) zurück, der aufgrund von Visionen das „Buch Mormon“ niederschrieb, das als gleichberechtigte Glaubensgrundlage neben der Bibel gilt. Nach Angaben der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (Berlin) ist die Lehre der Religionsgemeinschaft „trotz vielfältiger Bezugnahmen auf Jesus Christus mit biblisch-christlicher Theologie nicht vereinbar“. Diese Gemeinschaft sei aus Sicht der ökumenischen Kirchen keine Kirche, aber auch keine Sekte, die sich von einer traditionellen Kirche abgespalten habe, sondern eine „synkretistische Neureligion“. Weltweit hat die Religionsgemeinschaft 14 Millionen Mitglieder, davon 37.500 in Deutschland.

Dies ist auch kein Wunder wenn sie jede Menge Tote noch nachträglich taufen wie auch die NAK.

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Bauplan des biblischen Turms zu Babel entdeckt?

Hamburg/Schorndorf (idea) – Erstmals soll ein zeitgenössischer Bauplan des biblischen Turms zu Babel entdeckt worden sein. Das Wissenschaftsmagazin Geo (Hamburg) berichtet, dass der babylonische Herrscher Nebukadnezar II. (604-562 v. Chr.) den verfallenen Turm neu errichten ließ.

Eine Inschrift auf einer Stele aus dieser Zeit gebe Auskunft über die Bauleute: „Ich dienstverpflichtete alle Länder überall, jedermann und jeden Herrscher.“ Dies wird als Hinweis darauf gedeutet, dass auf der Baustelle eine babylonische Sprachenverwirrung geherrscht haben könnte, so wie es im 1. Buch Mose, Kapitel 11 beschrieben wird. Der Turm habe eine Seitenlänge von je 91,5 Metern gehabt und sei rund 90 Meter hoch gewesen. An der Spitze des siebenstufigen Bauwerks (babylonisch „Zikkurat“) habe ein Tempel für den Hauptgott von Babylon, Marduk, gestanden. Die Stele befindet sich im Besitz des norwegischen Geschäftsmanns Martin Schøyen. Obwohl ihre Existenz seit langem bekannt ist, wurde die Inschrift erst im vergangenen Jahr offiziell veröffentlicht.

Biblischer Archäologe: Keine neuen Erkenntnisse

Diese Veröffentlichung enthalte keine neuen Erkenntnisse über den biblischen Turm, so der Archäologe Peter van der Veen (Schorndorf bei Stuttgart). Er verfasst an der Universität Mainz eine Habilitationsschrift über biblische Archäologie. Bauwerke, wie sie Mose beschreibe, habe es in Mesopotamien bereits im 3. vorchristlichen Jahrtausend gegeben. Alten Quellen zufolge habe der Akkaderkönig Scharkalischarri um 2200 v. Chr. in Babylon einen älteren zerstörten Turm wieder aufbauen lassen. Bekannt seien auch Türme aus der Zeit des Königs Hammurabi, der Babylonien im 18. vorchristlichen Jahrhundert regierte und durch seine Gesetzgebung berühmt wurde. Von diesen Türmen habe wahrscheinlich auch Mose, der im 15. vorchristlichen Jahrhundert lebte, gewusst, als er über die Anfänge der Menschheit schrieb, sagte van der Veen gegenüber idea. Der Turm Nebukadnezars, der rund 900 Jahre später lebte, könne nicht Vorbild für den biblischen Turm sein. Nebukadnezar habe einen dieser früheren Türme nachbauen lassen, um sich in eine Reihe mit Hammurabi zu stellen. Der Hinweis auf der Stele bestätige, dass die babylonischen Herrscher Kriegsgefangene aus zahlreichen Ländern nach Babylon holten und zu Zwangsarbeiten einsetzten. „Da gab es sicherlich auch eine große Sprachvielfalt. Sie hat aber nichts zu tun mit dem Bericht des Mose, der die Sprachverwirrung als Strafe Gottes für menschliche Überheblichkeit bezeichnete“, so van der Veen.

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Altertümliche jüdische Schriftrollen in Afghanistan gefunden

Altertümliche jüdische Schriftrollen in Afghanistan gefunden

Einst gab es eine lebendige jüdische Gemeinschaft, die in Afghanistan entlang der Seidenstraße lebte, aber nur wenig war über ihre Kultur bekannt. Vor kurzem wurden Schriftrollen mit Gedichten, Handelsaufzeichnungen und Rechtsvereinbarungen gefunden, die Einblick in eine einzigartige jüdische Gesellschaft geben. Die Schriftrollen, geschrieben in der judeo-persischen Sprache, datieren zurück in das 11. Jahrhundert. Zur Zeit sind sie im Besitz von Antikhändlern in London, die den Wert der Schriftrollen auf mehrere Millionen Dollar schätzen. (Ynet)

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Iran: Zionistisches Regime ist ein Krebsgeschwür

Iran: Zionistisches Regime ist ein Krebsgeschwür

Teherans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei versprach, dass die Welt bald das „krebasartige zionistische Regime“ los sein werde und versicherte die Hilfe des Iran einem jeden, der daran arbeite, Israel zu eliminieren. Chamenei machte diese Aussagen bei einer Ansprache vor tausenden Gläubigen, die an einer Gebetsveranstaltung der Teheraner Universität teilnahmen. Er sagte, dass Drohungen der Vereinigten Staaten nur deren Schwäche offenbaren und dass der Iran seine nuklearen Anstrengungen trotz der Sanktionen nicht vernachlässigen werde. Nach seiner Rede ertönte der Sprechgesang der Menge „Tod für Israel“. (Ynet)

Bitte beten Sie für den Schutz Israels vor seinen Feinden und dass die Drohungen Teherans nicht in Taten umgesetzt werden.

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Frank A. Meyer Erst Rebellion. Dann Religion

Frank A. MeyerErst Rebellion. Dann Religion

Frank A. Meyer zieht eine ernüchternde Bilanz des Arabischen Frühlings.

Ach, Arabischer Frühling! In Tunesien wurden drei Journalisten verhaftet, weil sie ein Bild von Deutschlands Fussballstar Sami Khedira und seiner nackten Freundin druckten. Khedira, Sohn eines Tunesiers, trägt auf dem Foto einen Frack. Und er bedeckt die Brüste des Models Lena Gercke mit seiner Hand. Dennoch verstösst die Aufnahme, die auch den Titel des deutschen Männermagazins «GQ» schmückt, «gegen Sitte und Moral», wie der Sprecher des tunesischen Justizministeriums erklärte.

Ach Freiheit! Den drei Journalisten drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Ach «Arabellion»! Tunesien, die aufgeklärteste Nation im Maghreb, die vor einem Jahr ihren Diktator stürzte, gerät nun offenbar ebenfalls in die Klauen islamischer Religiosität. In Ägypten sind Salafisten und Muslimbrüder bereits an der Macht. Und auch in Libyen schicken sich die religiösen Radikalen gerade an, Koran und Scharia zum allumfassenden Gesetz zu erheben.

Wie anders sah das noch vor einem Jahr aus! Modern gekleidete junge Menschen – die Frauen ohne Kopftuch, die Männer ohne Bekennerbart – rebellierten gegen die Diktatoren Ben Ali, Mubarak und Gaddafi. Sie vernetzten sich per Handy und Laptop zum Massenprotest. Sie forderten eine Freiheit nach westlichem Zuschnitt: Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit, Pressefreiheit und freie Wahlen, Gleichberechtigung der Frauen.

War das ein Jubel in Europa! Endlich sei bewiesen, dass Islam und Demokratie doch zusammenpassen. Sogar mit dem Mauerfall 1989 wurde die Rebellion in Nordafrika verglichen.

Inzwischen aber hat sich die für einige Monate offene Gesellschaft wieder geschlossen, diesmal unter der Knute des Islam, ähnlich wie 1979 im Iran, als der Sturz des säkularen Despoten Reza Schah Pahlevi die demokratische Welt in Hoffnungstaumel versetzte – bis die Mullahs unter Ajatollah Chomeini ihre religiöse Macht mit den Mitteln des Terrors installierten.

Von Teheran bis Tripolis wurden Diktatoren gestürzt – hinweggefegt von einem Islam, nach dessen Lehre die Religionden totalen Zugriff auf Gesellschaft und Individuum hat. Nischen wie in weltlichen, auch arabischen Diktaturen sieht der Totalitarismus von Mullahs und Imamen nicht vor.

Und die sogenannt gemässigten Muslimbrüder, von denen in europäischen Medien oft so beschwichtigend die Rede ist – was ist mit ­denen?

Sie haben ihren Machtanspruch den ökonomischen Realitäten angepasst: Tunesien ist klein und braucht Touristen, also gibt man sich moderat; Ägypten ist gross, also schafft man moderne Ferienghettos für die Urlauber der demokratischen Welt und unterdrückt die Freiheit im Rest des Landes; ­Libyen hat Öl, braucht also von aussen nichts und kann radikal auftrumpfen.

Auch dem Kampf gegen Syriens Assad, den brutalsten Gewaltherrscher im Nahen ­Osten, wird das übliche Machtspiel folgen: Die Sunniten nehmen Rache an den Alewiten – der Rebellion folgt die Religion.

Die Front gegen Assad wird angeführt von Saudi-Arabien, der rückschrittlichsten Religionsdiktatur neben dem Iran. Das Königshaus der 9000 Prinzen fordert Freiheit für Syrien – und hält selbst 50000 politische Gefangene hinter Gittern.

Das Öl-Reich gehorcht dem ­wahabitischen Islam, einer besonders grausam-fundamentalistischen Sekte: Öffentliches Steinigen von Frauen, Auspeitschungen und das Abhacken von Händen, inszeniert auf den Vorplätzen der Moscheen, sind religiöses Recht; die Unterjochung von Frauen, der Zwang zur ­Verhüllung und das Leben im Kleidergefängnis mit Sehschlitz sind saudischer Alltag.

Saudi-Arabien ist finsteres Mittelalter, ausgestattet mit modernster ­Technologie. So stellen sich die Religionskrieger des Propheten auch in anderen Ländern die rechtgläubige Gesellschaft vor.

Man mag darüber den Kopf schütteln. Doch an Allahs Wesen soll die arabische Welt ­genesen: Vergangenes Jahr flossen vier Milliarden Saudi-Dollars allein in die Kassen der ägyptischen Salafisten.

Was für eine Gesellschaft die Saudis als Gegenleistung erwarten, haben die Machthaber in Riad gerade eben erneut demonstriert: Hamsa Kaschgari, ein 23-jähriger Journalist, erlaubte sich zum Geburtstag des Propheten Mohammed folgende Sätze ins Netz zu stellen: «An Deinem Geburtstag werde ich sagen, dass ich den Rebellen in Dir liebte, dass Du mir immer eine Quelle der Inspiration warst – und dass ich Deinen göttlichen Heiligenschein nicht mag. Ich bete Dich nicht an.»

Auf Beleidigung des Propheten steht in ­Saudi-Arabien die Todesstrafe. Hamsa Kaschgari floh nach Malaysia. In Kuala Lumpur wurde er verhaftet und am 12. Februar ausgeliefert.

Denn auch dort regiert der Islam. Allahs Reich ist gross.

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NAI – Dienstag, 21. Februar 2012

Israel zum Westen: „Wir sind für unsere Zukunft verantwortlich!“

Dienstag, 21. Februar 2012 | Michael Schneider

Israel zum Westen: „Wir sind für unsere Zukunft verantwortlich!“

Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Montag zu den zahlreichen internationalen Aufforderungen an Israel, nicht im Iran anzugreifen, geäußert. „Israel ist für Entscheidungen bezüglich der Zukunft des Staates selbst verantwortlich“, so Barak. Internationale Politiker sind der Meinung, die Sanktionen gegen den Iran bräuchten noch Zeit bis sie in Kraft treten – dies aber könnte für Israel zu lange dauern. Trotzdem waren die Gespräche mit dem eigens dafür angereisten US-Sicherheitsberater der Obama-Regierung, Tom Donilon, „umfangreich und alle Themenbereiche des neuen Nahen Ostens miteinbeziehend“. Ferner wurde vom Weißen Haus in Washington mitgeteilt, dass sich Israel Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Präsident Barack Obama am 5. März dort treffen werden. Der Iran treibt derweil sein Nuklearprogramm voran.
Am Montag fand ein großes iranisches Test-Raketenmanöver statt, um die atomaren Anlagen bei einem Luftangriff schützen zu können. Sie nannten diese Militäraktion „die Rache Gottes“. Am selben Tag traf auch eine Delegation der Internationalen Atomenergie Organisation in Teheran ein. Eines mehrseitigen Berichts der New York Times vom Montag zufolge, zweifele man an dem Erfolg eines israelischen „chirurgischen Angriffs“ im Alleingang. „Israels Piloten müssten mehr als 1.500 Kilometer über feindlichem Luftraum fliegen, in der Luft auftanken, die iranischen Flugabwehrraketensysteme (siehe Bild) überwältigen und zahlreiche unterirdische Atomanlagen angreifen. Dazu müssten nicht weniger als 100 Kampfflieger im Einsatz sein“.

Busse am Schabbat in Tel Aviv?

Dienstag, 21. Februar 2012 | Michael Schneider

Busse am Schabbat in Tel Aviv?

Die Stadtverwaltung der Mittelmeermetropole Tel Aviv unter der Leitung von Bürgermeister Ron Huldai will öffentliche Busse am heiligen Ruhetag, dem Schabbat, zulassen. Dafür wird noch auf die Bewilligung des Verkehrs- und Innenministeriums gewartet. Solle dies von der Regierung genehmigt werden, wäre es für Israel ein revolutionärer Schritt, da seit der Staatsgründung keine öffentlichen Busse am Schabbat fahren, so wie auch die Fluggesellschaft EL AL nicht fliegen darf. Tamar Sandberg, ein Mitglied des Tel Aviver Stadtvorstands, schlug diese Neuerung vor, die sich auf eine Umfrage, wonach 63 Prozent der Tel Aviver dafür stimmen, stützt. Es soll auch das Parkproblem in der Innenstadt am Schabbat lösen. Bürgermeister Huldai unterstütze sie in ihrem Vorhaben, so hieß es. Der religiös-orthodoxe Sektor ist empört und stemmt sich gegen den Vorschlag. Knessetmitglied Mosche Gafni sagte es sei eine „populistische und frevelhafte Entscheidung“. Sie werden alles tun, das Busverbot am Schabbat nicht aufzuheben. Das Verkehrsministerium ließ schon verlauten, es habe nicht vor, den derzeitigen Schabbat-Status zu ändern. Tel Aviv reagierte so: „Wer am Schabbat nicht einsteigen will, muss nicht“.

Yair Lapids Wahlkampagne hat begonnen

Dienstag, 21. Februar 2012 | Aviel Schneider

Yair Lapids Wahlkampagne hat begonnen

Yair Lapid (49), der vor über einem Monat vom Fernsehmoderator zum Politiker wurde, gab Ende letzter Woche seine politische Agenda bekannt. Er hatte Kanal 2 verlassen, um bei den nächsten Knessetwahlen mit einer neuen Zentrumspartei zu kandidieren. „Schaut euch an, wie die orthodox-sephardische Schass Partei die gesamte Nation mit nur elf Knessetsitzen um den kleinen Finger wickelt“, sagte Lapid in Eilat. Als Sohn des verstorbenen Politikers Josef Tommy Lapid und der Schriftstellerin Schulamit Lapid folgt er der politischen Linie seiner Eltern – säkular, zentral und eher nach rechts tendierend. „Wir müssen uns fragen, wem dieses Land gehört? Seit Wochen denke ich darüber nach. Dieser Staat ist nicht Eigentum der reichen Magnaten, Lobbyisten und Steinewerfer [Anm. d. R.: Hügeljugend], die auf Militäroffiziere oder Politiker zielen, die ihre wahre Aufgabe vergessen haben. Wir alle wissen, dass dieser Staat zermürbt ist und unternehmen nichts!“ fügte Lapid, der auch als Schriftsteller erfolgreich ist, hinzu. Ein Großteil der israelischen Bevölkerung aus der säkularen und traditionellen Bevölkerungsschicht sieht in Lapid einen neuen Hoffnungsträger für das Volk. Die regierende Likud-Partei, die Kadima-Partei und die sozialistische Arbeiterpartei stehen seiner Kandidatur skeptisch gegenüber. Gemäß jüngster Umfragen wird Lapids neue Partei nach den Wahlen zahlreiche Knessetsitze für sich beanspruchen können.

Reaktionen nach Vandalismus am Jerusalemer Baptistenhaus

Dienstag, 21. Februar 2012 | Michael Schneider

Reaktionen nach Vandalismus am Jerusalemer Baptistenhaus

Die Nachricht vom Montag, dass das Baptistenhaus in Jerusalem von unbekannten Tätern mit gotteslästerlichen Graffitis beschmutzt wurde, hat viele Reaktionen hervorgerufen. Die Kirche ist bekannt dafür, den Judenstaat immer unterstützt zu haben. Pfarrer Chuck Kopp erzählte, wie der Rabbiner der Synagoge auf der gegenüberliegenden Straßenseite am selben Tag mit einem Blumenstrauß vorbeikam und einen Brief brachte, der dem Gotteshaus die Solidarität und Freundschaft der jüdischen Gemeinde versichern soll. Auch eine Nachbarin der Kirche kam mit ähnlicher Nachricht und sagte, sie schäme sich für die Tat. Überdies besuchte auch der Berater für Innere Sicherheit des Staates Israel, Dr. Moti Zaken, den Ort des Geschehens. „Er entschuldigte sich im Namen der Bürger Israels“, und versprach, die Täter zur Verantwortung zu ziehen, so Pfarrer Kopp. Das Oberhaupt der Baptisten in Israel, Herbby Geer, sagte: „Israel steht immer konsequent auf Seite der Minderheitsgruppen [der Christen] in der israelischen Gesellschaft.

Kurznachrichten

Dienstag, 21. Februar 2012 | IH

Kurznachrichten

+ Das neue Ägypten fordert von Israel ein neues Friedensabkommen. Dagegen aber sträubt sich Israel, denn der bisherige Friedensvertrag war 30 Jahre lang ausreichend. Israel fragt sich, warum ein neues Abkommen her soll, wenn es doch von der neuen ägyptischen Regierung, den israelfeindlichen Moslembrüdern, wieder gebrochen wird.
+ Israels Oberstes Gericht behandelt die Strafakte des palästinensischen Häftlings Adnan, der nun schon 65 Tage im Hungerstreik ist und in der Klinik von Safed medizinisch versorgt wird. Der 33-Jährige ist eines der Mitglieder der Terrorgruppe Islamischer Dschihad, von denen 300 in israelischer Haft sind.
+ Staatspräsident Peres stattete der Stadt Nazareth einen offiziellen Besuch ab. Dabei wurde er unter anderem auf der Straße von israelischen Arabern beschimpft, die, obwohl sie Mitglieder der Balad-Partei in der Knesset sind, bei Peres‘ Ankunft Palästinenserfahnen schwangen und „Es lebe Palästina“ riefen.

Das Wetter

Dienstag, 21. Februar 2012 | Michael Schneider

Das Wetter

Sonnig und leicht bewölkt. Die Temperaturen steigen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 12 Grad, Tel Aviv 18 Grad, Tiberias am See Genezareth 19 Grad, am Toten Meer 21 Grad, Eilat am Roten Meer 23 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -212,59 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!

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Wie sollen Christen auf muslimische Mission reagieren?

Frankfurt am Main (idea) – Wie sollen Christen auf muslimische Mission in deutschen Großstädten reagieren? Diese Frage stellt sich beispielsweise in Frankfurt am Main.

In der Fußgängerzone Zeil verteilen an jedem Sonnabend Mitglieder der muslimischen Gruppe „Dawa-FFM“ kostenlos deutschsprachige Koranausgaben. Das arabische Wort „Dawa“ bezeichnet die Einladung, Muslim zu werden. Die Gruppe steht unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes, weil sie den Salafisten, also islamischen Extremisten, nahestehen sollen. Mit der Koranverbreitung wollten sie sich „salonfähig machen“, so der Verfassungsschutz. Salafisten stellten eine der größten Bedrohungen in Deutschland dar. Wer für radikale Formen des Islam anfällig sei, finde bei ihnen reichlich geistige Nahrung. Auch der Frankfurter Flughafenattentäter, Arid Uka, der im März 2011 zwei US-Soldaten erschossen hatte und am 10. Februar zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, war ein Anhänger der Salafisten.

Dialog ist nicht möglich

Vertreter der Kirchen reagieren unterschiedlich auf die islamische Mission. Die Pfarrerin für interreligiösen Dialog, Ilona Klemens (Frankfurt am Main), hält das Verteilen des Korans für legitim; es sei von der Religions- und Meinungsfreiheit in Deutschland gedeckt. Zugleich lehnt sie einen Dialog mit Salafisten ab. Diese ließen „in der Regel jeglichen Respekt für Andersgläubige vermissen“. Wichtig sei es aber, mit jenen Jugendlichen das Gespräch zu suchen, die sich von dieser Ideologie angezogen fühlten. Ferner gelte es, eine „sachorientierte Debatte um die Integration von Muslimen zu führen“, ohne Ängste zu schüren und Feindbilder aufzubauen. Zum interreligiösen Dialog gebe es keine Alternative.

Christen sollen mehr evangelisieren

Zu anderen Schlussfolgerungen kommt Pfarrer Andreas Hannemann, zweiter Vorsitzender der Frankfurter Evangelischen Allianz. Die Koran-Offensive fordere Christen heraus, wieder stärker evangelistisch zu arbeiten. Sie dürften Muslimen nicht das Feld überlassen, sondern auch öffentlich und nicht nur in Kirchen sagen, was Christsein bedeute sowie zum Glauben an Jesus Christus einladen. Es müsse Christen nachdenklich stimmen, wenn der zum Islam konvertierte Prediger Pierre Vogel Christen vorwerfe, viele ihrer Repräsentanten glaubten selbst nicht an das Evangelium. Die Frankfurter Evangelische Allianz werde weiter zu Evangelisationen einladen. Einen Dialog mit den Salafisten lehnt Hannemann ab: „Das bringt nichts.“ Unter den 680.000 Einwohnern von Frankfurt am Main leben etwa 75.000 Muslime.

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Ehebruch und Hurerei – der neue deutsche Landesvater ……

Schlimm schlimm wo führt das noch hin? Ein Mann der Ehebruch und Hurerei begeht soll einem Land vorstehen. Damit verlieren wir den letzten Respekt vor der Arabischen Welt.  Die Araber schluckten schon bei unserem homosexuellen Außenminister,  die Russen schauten sehr zurückgeprellt. Und jetzt noch der Landesvater? Nein und nochmal nein………

Video

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Daniela-Schadt-die-kuenftige-First-Lady-article5542776.html#email_form

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